Meine Bewerbung bei Ihnen

Immer dann, wenn ich selbst eine neue Website aufsuche, möchte ich natürlich gerne wissen, mit wem ich es zu tun habe. Und gleichzeitig habe ich keine Lust, durch ellenlange Seiten selbstverliebter Prosa zu scrollen. Erst recht nicht, wenn es dabei ja auch um mich und mein eigenes Anliegen gehen könnte. Es gilt also, eine Art Balance hinzubekommen – zwischen formaler Seriosität und persönlicher Darstellung. Versuchen wir’s mal!

Der „rote Faden“

Wenn es so etwas wie einen roten Faden in meinem Leben gibt, so sind es die Menschen, die mich umgeben. Es sind mein aufrichtiges Interesse an der Lebenswirklichkeit meiner Mitmenschen und der tiefe Wunsch, ihnen bei der Verbesserung ihres Lebens Hilfestellung zu leisten, die mich antreiben. Da war es für mich naheliegend, mich in dieser Richtung zu professionalisieren.

Nach Abitur und Zivildienst (im Pflegedienst eines damals noch kirchlich getragenen Krankenhauses) studierte ich zunächst einige Semester Physik. Wie sich herausstellte, war das für jemanden, der Mathematik als zweite Fremdsprache gewählt hatte, eine mäßig gute Idee. Außerdem interessierte es mich nicht besonders. Viel naheliegender war es da, Sozialwissenschaften (Diplom) mit dem Schwerpunkt Soziologie und im Nebenfach Psychologie zu studieren. Das funktionierte wirklich gut für mich.

Bereits während des Studiums arbeitete ich für verschiedene Bildungsträger und führte auch anschließend jahrelang zahlreiche Seminare durch. Auf diese Weise landete ich im Jahr 2006 bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), zunächst in der Arbeitsvermittlung, ab 2008 im Fallmanagement. Alles in der damals frisch gegründeten ARGE, später bekannt als Jobcenter. Der BA bin ich seitdem treu geblieben, wenn auch seit inzwischen mehreren Jahren in einem anderen Bereich: Ich führe Seminare zu Beratungs- und psychologischen Themen für die hauseigene Bildungseinrichtung durch. Außerdem bin ich zertifizierter Fallmanager und auch Fallmanagementausbilder und im entsprechenden Verband organisiert, der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC).

Wie ich arbeite

Da mich der Wunsch nach eigener Entwicklung, Qualifizierung und Professionalisierung immer antreibt, habe ich im Jahr 2017 noch ein Soziologiestudium (B.A.) und im Jahr 2021 die Weiterbildung zum systemischen Berater mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF) abgeschlossen. Dabei habe ich viel über Menschen gelernt, am meisten über mich selbst. Heute ist es für mich kaum mehr vorstellbar, nicht systemisch oder lösungsorientiert zu arbeiten – allerdings ohne diese spezielle methodische Engführung, die systemischem Arbeiten oft innewohnt. Mir geht es mehr um dieses spezifische Mindset (gut, jetzt habe ich dieses Wort auch noch untergebracht), diese besondere beraterische Grundhaltung, schließlich lautet der Untertitel meiner Website ja auch „Supervision in Schwerelosigkeit“. Damit meine ich, dass gute Supervision – wie auch jede andere Form von Beratung – am besten in einem bestimmten „Klima“ gelingt: Sie haben es hier folgerichtig nicht mit dem weisen alten Mann zu tun, der seine Lebensweisheiten verkündet und Sie so zu einem besseren Menschen machen möchte. Denn Sie sind bereits gut genug, so wie Sie sind. Wir wollen uns vielmehr einmal die Systeme anschauen, in die Sie eingebettet sind, die Art Ihrer Beziehungsgestaltungen. Und wenn es um berufliche Themen geht, ist eine professionell begleitete Berufsrollenreflexion essenziell. Das klingt jetzt komplizierter als es in Wirklichkeit ist – sprechen Sie mich doch einfach an, wir klären das dann!

Und jetzt?

Jetzt habe ich auch noch ein berufsbegleitendes Masterstudium (Supervision und Beratung) aufgenommen, in dessen Rahmen ich die Zertifizierung durch die DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching) anstrebe. Mitglied in Qualifizierung bin ich schon. Ich möchte mich immer weiter professionalisieren.

Online (per ZOOM) und in meinem eigenen kleinen Praxisraum im schönen Krefeld-Hüls am Niederrhein biete ich meine Dienstleistungen an. Dabei werde ich regelmäßig selbst supervidiert. Meine eigene Lehrsupervisorin sagt, dass kaum jemand so gründlich supervidiert wird, wie Supervisorinnen und Supervisoren in Weiterbildung. Das ist schon ein besonderes Qualitätsmerkmal, wie ich finde. Außerdem sind natürlich meine günstigen Honorare für Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision interessant.

Insgesamt kann ich inzwischen auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im öffentlichen Dienst und in der freien Wirtschaft zurückblicken – in der Beratung und bei der Durchführung von Seminaren.

Jetzt habe ich doch mehr über mich geschrieben, als ich wollte. Ab jetzt geht es um Sie.

Was kann ich für Sie tun?